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+++  BESTEHENDE UND GEPLANTE STANDORTE VON MOBILFUNKANLAGEN  +++

+++ AUFRUF DER BÜRGER AUS SCHÜMMERICH +++ HIER +++

 
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Aufruf des Bürgermeisters
Aufruf des
Bürgermeisters
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Mobilfunk und der fehlende Grundversorgungsauftrag
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Rechtsanwalt Dr. jur. Wolf Richard Herkner
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Es bleibt dabei: Kein Mobilfunkmast
Freitag, 20. Januar 2012

Gemeinderat Gessertshausen legt sich mit Planung für „Weidenäcker“ fest

Gessertshausen Der Bebauungsplan Weidenäcker und seine ganz spezielle Mobilfunkproblematik hat jetzt wieder den Gessertshauser Gemeinderat beschäftigt. Es ging erneut um die eingegangenen Anregungen des Mobilfunknetzbetreibers O2.

Zur Vorgeschichte: Nachdem der Mobilfunkbetreiber O2 im Jahr 2010 im Bereich der Weidenäcker inmitten des Wohngebietes auf einem Privathaus einen Funkmast errichten wollte und sich die Anlieger massiv dagegen wehrten, hatte die Gemeinde eine Veränderungssperre erlassen. Das Wohngebiet „Weidenäcker“ im Zentrum der Gemeinde sollte über einen Bebauungsplan neu strukturiert werden. Der Gemeinde geht es vor allem darum, den Wohncharakter zu erhalten und die unerwünschten Begleiterschein-ungen des Mobilfunks – wie hohe Sendemasten und Immissionen – zu vermeiden.

Quelle/weiter: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Es-bleibt-dabei-Kein-Mobilfunkmast-id18277996.html

 
Hausbesitzer schirmt seine Mieter gegen Strahlen ab
Freitag, 13. Januar 2012

ERLANGEN  - Um seine Mieter vor hochfrequenten elektromagnetischen Feldern zu schützen, hat ein Hauseigentümer bei einem Umbau sein Gebäude in der Erlanger Innenstadt auch mit einer Abschirmung gegen Mobilfunkstrahlen ausgerüstet. Kostenpunkt: zusätzlich 15000 bis 20000 Euro zur Gesamtsumme von über einer halben Million.

Frank Herdegen beherzigt die alte Weisheit „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Der 54-jährige Hausbesitzer ist sich sicher, dass die Investitionskosten für die Schutzmaßnahmen gut angelegt sind.

Der ökologisch engagierte Vermieter, der im Brotberuf kommunaler Musiklehrer ist, hat sich zu den vorbeugenden Schutzmaßnahmen für sein Mehrfamilienhaus entschlossen, weil er aus eigener Erfahrung bei Langzeiteinwirkung von Strahlen — weit unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte — ein Risiko für die Gesundheit sieht und die Strahlenbelastung in den Innenstädten ständig steige.

weiter/Quelle: http://www.nordbayern.de/region/erlangen/hausbesitzer-schirmt-seine-mieter-gegen-strahlen-ab-1.1770483

 
Miteinander von Pia Schmitz-Siegfried
Mittwoch, 4. Januar 2012
Zur Berichterstattung über den Mobilfunkstreit in Lindlar und dem Auftritt der Telekom (BLZ vom 9.12.2011)

Zu der Vorstellung, die die Firma Telekom in Gestalt von Herrn Thomas Nasemann und Frau Sandra Berger in der letzten Bauausschusssitzung abgeliefert haben, ließe sich noch ergänzen:

Der von Herrn Nasemann (Firma Telekom) angeführte Diskurs mit den Bürgern sieht in der Realität so aus: Die Telekom lehnt es ab, sich mit Vertretern der Bürgerschaft im zuständigen Arbeitskreis Mobilfunk überhaupt an einen Tisch zu setzen. Alle „Gespräche“ laufen über den Bürgermeister Dr. Tebroke und Herrn Newrzella, Amtsleiter des Bauamtes.

Irrtümlich geht man davon aus, dass die Firma Telekom einer Empfehlung Dr. Nießens bereits gefolgt ist. Tatsache ist, dass Telekom von sich aus eine Veränderung der Sektoreinstellungen vorgenommen hat. Daraufhin hat der Arbeitskreis Mobilfunk Dr. Nießen als Gutachter eingeschaltet, um zu überprüfen, ob sich tatsächlich eine Verbesserung für die Schulen ergibt. Hierbei stellte sich heraus, dass es sich nur um eine minimalste Veränderung der Strahlenbelastung für die Schulen handelt, stattdessen aber die Umgebung stärker belastet wird.

Der ständige Versuch, Äußerungen des Gutachters Dr. Nießen ins lächerliche zu ziehen, beruht wohl darauf, dass die Telekom auf die hartnäckigen und kompetenten Fragen des Gutachters keine überzeugenden Antworten wusste.

Mit dieser Bauausschusssitzung ist das Thema Mobilfunk in Lindlar aber längst noch nicht beendet. Die Firma Vodafone plant einen flächendeckenden Aufbau von Sendemasten in Lindlar-Ort. (Auch die übrigen Betreiber werden nicht schlafen.)

Als Vertreter der BI im Arbeitskreis Mobilfunk, eines Unterausschusses, sind Frau Schnepper und ich der Ansicht, dass diese Pläne bei einer solchen Grundsatzentscheidung in die Öffentlichkeit gehören, und in den zuständigen Gremien behandelt werden müssen. Wir sind gerne bereit, dazu im Bau- und Planungsausschuss gehört zu werden bzw. Stellung zu beziehen.

Es bleibt festzuhalten, dass es nicht darum geht, Sendemasten zu verhindern, sondern ein verträgliches Miteinander zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Mobilfunkbetreiber einerseits und den Bedenken Lindlarer Bürger andererseits zu ermöglichen. Das ignorante Verhalten der Vertreter der Telekom auf der Sitzung hat dazu wirklich keinen guten Beitrag geleistet.

 
Wachsam bleiben! von Jochen u. Daniela Lorenz, Günter u. Hildegard Kemmerling
Mittwoch, 4. Januar 2012
Zur Berichterstattung über den Mobilfunkstreit in Lindlar und dem Auftritt der Telekom (BLZ vom 9.12.2011)
Bereits seit einigen Jahren verfolgen wir die Diskussion zum Thema Mobilfunk, ohne zunächst selbst betroffen gewesen zu sein. Damals ging es um den Standort Rheinstraße. Das Szenario ist seit damals stets das gleiche, nur die Standorte wechseln. Hinter geschlossenen Türen finden Gespräche zwischen Mobilfunkanbietern, dem Bürgermeister und dem Baudezernenten statt. Dann wird der Arbeitskreis Mobilfunk über die Aktivitäten unterrichtet. Der Grundstückseigentümer hat den Vertrag bereits unterzeichnet und der Kreis die Baugenehmigung erteilt.
Wir Bürger werden vor vollendete Tatsachen gestellt und Proteste sind vorprogrammiert. So auch beim aktuellen Standort "Am Sägewerk", von dem unsere Familie stark betroffen ist. Hier wird offensichtlich, wie vorteilhaft ein Mobilfunkkonzept gewesen wäre. Doch das wurde vom Rat und der Verwaltung stets blockiert.
Es stimmt: Die Mobilfunkanbieter müssen sich nicht an ein solches Konzept halten. Es würde der Kommune aber ein Agieren im Vorfeld ermöglichen, im Gegensatz zu einem Reagieren wenn bereits alles in "trockenen Tüchern" ist. Empörend war dann die Ratssitzung unter Beteiligung der Telekom.
Die Bedenken der Bürger wurden völlig ignoriert und der Gutachter Herr. Dr. Nießen lächerlich gemacht. Arroganz scheint heutzutage übliches Geschäftsgebaren von Konzernen zu sein. Nicht weniger verwunderlich war allerdings die Reaktion des Bürgermeisters, denn es gab schlichtweg keine von ihm! Von einem Bürgermeister erwartet man, dass er für den Gutachter, der seit Jahren die Gemeinde berät, Partei ergreift.
Das Gleiche gilt für die Anliegen der Bürger. Da die Suche nach neuen Standorten weitergeht, wird es auch zukünftig solch hässliche Szenen geben. Außerdem bleiben viele Fragen. Wer haftet z.B. für eventuelle gesundheitliche Schäden? Was ist mit der zu erwartenden Wertminderung unserer Immobilien? Ist Lindlar als Schulstandort bei der Nähe des Mastens für unsere Kinder noch attraktiv? Wie sieht unser schöner Ortskern und die Landschaft aus, wenn weitere Masten folgen?
Es ist endlich an der Zeit, von Seiten der Gemeindeverwaltung für Transparenz zu sorgen! Den Mitbürger/ innen, die sich derzeit in Sicherheit wähnen, kann man nur raten, wachsam zu sein. Wer weiß schon, vor wessen Haustür der nächste Mast steht?!
 
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Spruch der Woche

Worten sollten Taten folgen!!!

Gemeinde Lindlar Bürgermeister Dr. Tebroke

Aufruf zur Mithilfe bei der Umsetzung
der Mobilfunkleitlinien vom 31.10.2005
von Bürgermeister Dr. Hermann-Josef Tebroke, Lindlar

                       AUFRUF

Leitlinien zur Realisierung einer abgestimmten
Standortpla
nung und Mobilfunknetzentwicklung
innerhalb des Gebietes der Gemeinde Lindlar

http://www.lindlar.de/fileadmin/
downloads/Leitbild/Mobilfunkleitlinien.pdf

Recht
Mobilfunk
Rechte der Nachbarn und Kommunen
ISBN 978-3-938807-28-6
3. Auflage 2008
Rhombos Verlag
Mobilfunk & Recht:
Schnellkurs für Nachbarn und Kommunen

Rechtsanwalt Dr. jur. Wolf Richard Herkner
Mobilfunkanlagen - Rechtlicher
Rahmen und kommunale
Handlungsmöglichkeiten
Rechtsanwalt Dr. Wolf R. Herkner
Zur Abwehr von Mobilfunkanlagen:
Nachbarrechte und kommunale Handhabe
Rechtsanwalt Dr. Wolf R. Herkner

Die Rechtslage zur kommunalen Mitwirkung
bei der Mobilfunkversorgung

Rechtsanwalt Frank Sommer

Mobilfunknetzausbau in kommunaler Hand
Rechtsanwalt Dr. Wolf R. Herkner

Mobilfunkanlagen – Rechte der Nachbarn und Kommunen
Thesenpapier zum Vortrag für den ISES e.V.,
Freiburg i. Brsg. am 25.3.2009


 
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