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Pleite für Mobilfunk-Betreiber |
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Sonntag, 19. Juli 2009 |
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Etappensieg im Streit um den Antennenwald – Anbieter kündigen Berufung an
Im Kampf gegen das Dickicht der Mobilfunksender auf vielen Dächern darf die Stadt Kitzingen zumindest einen Etappensieg feiern: Das Verwaltungsgericht Würzburg wies am Montag vier Klagen von Netzbetreibern ab, deren Antennen die Stadt beseitigt haben will.
Auszug:
Stolperstein Bebauungsplan
Stolperstein für die Mobilfunkbetreiber war vermutlich jeweils der Bebauungsplan. Der sieht nur eine Antenne pro Dach vor – ungeachtet, ob für Radio, Fernsehen oder Mobilfunk. Mit diesem baurechtlichen Hebel versucht die Stadt schon seit längerem, die Netzbetreiber vom Dach zu kippen. Unterstützung in dieser Hinsicht fand die Stadt beim Münchner Verwaltungsgerichtshof (VGH), der die Sender auf der Keltenstraße 51 wegen des Bebauungsplans für unzulässig erklärte.
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